Zahlen und Fakten


Der Wald steht im Spannungsfeld von individuellen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Interessen. Für den einzelnen Waldbesitzer stellt er, neben seinem emotionalen Wert, mitunter die Lebensgrundlage und einen Vermögensbestandteil dar und ist sowohl Absicherung als auch Immobilität. Ökonomisch gesehen ist der Wald das Rückgrat des ländlichen Raumes, wobei die Entwicklung der letzten Jahrzehnte eine wirtschaftliche Herausforderung darstellte. Dabei muss der wirtschaftliche Erfolg des Waldeigentums garantiert sein, um die bisherigen Waldfunktionen weiterhin zur Verfügung stellen zu können, da das ökonomische Risiko und die ökologische wie soziale Verantwortung alleine beim Eigentümer liegen. Eine Inwertsetzung der übrigen Funktionen und Ökosystemdienstleistungen, wie z.B. frische Luft, frisches Wasser oder CO2-Bindung, garantiert somit die nachhaltige Bereitstellung und Wertschätzung. Der gelebte Generationenvertrag kann nur in dieser Kombination bestehen.

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